Zum 4. Mal in Bewegung für die Nachsorgeprojekte im Neuen Land

 

Am 17.09.2016 war es wieder soweit. Mit Hoffnover 4.0 am „Haus der Hoffnung“, Wunstorfer Landstr. 5 in Hannover-Ahlem gab es erneut den Sponsorenlauf im Neuen Land.

Trotz des schlechten Wetters sind über 250 Teilnehmer und Besucher gekommen.

. . . Sponsorenfahrt mit dem Zweirad . . .

1Um 11.00 Uhr sind die Fahrradfahrer mit Christian Reinhardt gestartet.

Er selbst schreibt folgendes dazu:

Die Hitzetage waren vorbei – und gleich der erste Regenschauer erwischte die Radlerinnen und Radler auf ihrer Runde. Doch das hielt niemanden auf, die 40 km zu schaffen. Schnell wieder vom Fahrtwind getrocknet, schlängelten sich die 81 Radlerinnen und Radler tapfer durch die grüne Lunge Hannovers: Mittellandkanal, Kleingärten, Eilenriede, Maschseeufer, Ihme und Leine gaben eine herrliche Kulisse ab für eine außergewöhnliche Demo der Hoffnung für Hannover.

Vom Kind im Anhänger / im Kindersitz / auf dem eigenen kleinen (20 Zoll!-) Rad über Jugendliche auf Mountainbikes, Rennrad oder Liegeradtandem bis hin zum E-Bike und wetterfesten Senioren waren alle Alters- und Radgruppen vertreten.

Es gab ein Ziel: Gemeinsam aufbrechen, zusammen bleiben, gemeinsam ankommen.

Dies wurde trotz einiger Pannen und Schäden an Fahrrädern bravourös erreicht – auch durch sehr kreative Helferteams. Unter anderem verhalfen zwei Teilnehmer einem Mitfahrer, dem eine Pedalkurbel abbrach, durch Schieben während der Fahrt von rechts und links zur erfolgreichen Zieleinfahrt. Respekt! Und ein schönes Bild für manches Kaputte oder Abgebrochene im Leben . . .

Insgesamt wurden somit in 4 Stunden 3240 km erradelt. Dazu trugen mit Begeisterung und Stolz auch wieder viele Therapiegäste bzw. Nachsorgler bei.

. . . der Sponsorenlauf . . .

2Um 13.00 Uhr sind 57 Läufer, Rollstuhlfahrer, Roller und Laufräder gestartet.

526,75 km sind erlaufen worden. Den Startschuss gab Bezirksbürgermeisterin Brigitte Schlienkamp. Alle waren mit viel Freude und Engagement dabei und es haben sich tolle Gespräche während des Laufens ergeben. Mancher Einwohner von Ahlem wurde angesprochen oder hat nachgefragt. Tobias Köther hat die unglaubliche Strecke von 21 km (12 Runden = Halbmarathon) geschafft und mancher Ehemalige ist erheblich mehr gelaufen als er im Vorfeld gedacht hatte.

Über 2.000,- Euro konnten aufgrund der gezielten Spenden alleine durch Gäste der Therapie und Nachsorge erradelt und erlaufen werden!

Die gesamte Spendensumme durch Hoffnover 4.0 wird dann in den nächsten „Mitteilungen“ bekannt gegeben!

. . . das Hoffnungsfest . . .

Zum ersten Mal haben wir nach einer Hoffnover-Veranstaltung ein Hoffnungsfest gefeiert.

Nach dem Engagement für das Neue Land im sportlichen Event sollte das Hoffnungsfest

  • Gemeinschaft stiften
  • Freude festhalten
  • Dank ausdrücken
  • Hoffnung freisetzen
  • Gott die Ehre geben

Und so war es.

3Hinter dem „Haus der Hoffnung“ war das Fest auf‘s Beste vorbereitet: Eine Bühne war aufgebaut, Sitzbänke und Tische luden ein. Vielfältige kulinarische Genüsse waren vor­be­rei­tet. Eine Band stand bereit und neben vielen Besuchern und den Hoffnover-Teilnehmern waren einige Ehrengäste unserer Einladung gefolgt. Viele brachten sich ein. Es ergab ein buntes Programm, durch das uns Michael Lenzen führte. Beeindruckende und berührende Musik­stücke und Aussagen der hauseigenen "Amen Eden Band" zogen die Aufmerk­samkeit aller auf sich und gaben dem Fest eine frohe und auf Jesus weisende Stimmung.

Bewegend waren auch die zeugnishaften Beiträge zweier Bewohner des „Hauses der Hoffnung“. Sie berichteten, wie wertvoll ihnen die Zeit der Nachsorge und der Gemeinschaft war und ist. Das bildete eine gute Vorlage für die Beiträge der geladenen Politiker. Die Stadt Hannover war offiziell durch ihren ersten Bürgermeister Thomas Hermann und die Region durch den Sozialdezernenten Erwin Jordan vertreten. Beide sprachen sehr wertschätzend über das Neue Land und begrüßten sehr das hervorragende Engagement der Hoffnover-Teilnehmer und damit auch das Verwurzelt­sein des Neuen Landes in der Bevölkerung Hannovers. Eberhard Ruß, Vorstandsvorsitzender des Neuen Landes, brachte in seiner Kurzansprache das Hoffnover-Event mit dem Jahresthema des Neuen Landes "Lichtblick – Durchblick" in Beziehung und stellte unsere Hoffnung, die wir im Glauben an unseren Erlöser Jesus Christus haben, ins Blickfeld. Der Pastor der Gemeinde Hannover-Walderseestraße, Michael Rohde, der an Hoffnover teilgenommen hatte, schloss dann den offiziellen Teil des Nachmittags mit einem Segensgebet ab.

4Vorher, zwischendurch und hinterher gab es viele Begegnungen der verschiedenen Teilnehmer und Besucher, so z. B. mit der Bürgermeisterin Regine Kramarek, die auch als Freundin des Neuen Landes Teilnehmerin des Hoffnover-Events war, oder auch mit unseren beiden jüdischen Freunden und Holocaust-Überlebenden Salomon Finkelstein und Henry Korman. Ihr Dabeisein gab dem Hoffnungsfest noch eine sehr besondere Note.

Das Ambiente des Festplatzes am „Haus der Hoffnung“ in Hannover-Ahlem hatte es in sich. Die Atmosphäre des Hauses war auch auf dem Platz zu spüren und alle staunten, was dieser oft als unscheinbar wahrgenommene Platz hinter dem Haus hergibt und wie er Begegnungen ermög-licht.

NEUES LAND sagt von Herzen DANKE an alle, die an irgendeiner Stelle zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben! Den Personen, die Nachsorge in Anspruch nehmen oder demnächst in Anspruch nehmen werden, wird dies enorm helfen, wieder Stabilität in ihrem Leben zu gewinnen.

UND SO HABEN MIT HOFFNOVER ALLE GEWONNEN!

Christian Reinhardt/ Michael Lenzen